Forum Index

  
SS Post-Release Thread - Das beste Zelda aller Zeiten?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Download Topic

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Triforce Seekers Foren-Übersicht -> Allgemeines
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Kafei
Administrator
Administrator


Anmeldedatum: 16.11.2006
Beiträge: 3865
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst von: 02.12.2011, 23:38 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:
D: ich hab Wind Waker nie gespielt. Was für ein Reference war das? Ich fands eben episch, ich dachte NO WAY can he swing... wow xD! Link hatte einfach plötzlich Superkräfte, aweeesooommmeee.

in wind waker konnte jeder gegner mit einer waffe diese verlieren und link konnte sie aufheben und werfen. war besonders cool, da die meistens wesentlich größer als das eigene schwert waren!

den angesprochenen tempel fand ich auch sehr nice designt. dieses dunkle thema hat in einem wassertempel bei mir für große überraschung gesorgt. er war ja auch buddhistisch und dadurch "philosophisch" angehaucht, wodurch dieses "yin und yang"-thema sehr gut gepasst hat. vielleicht auch in richtung mysteriöse, unerforschte, dunkle tiefen des wassers etc etc.

den 7. (?) tempel fand ich auch sehr nice gemacht. der hatte auch ein wirkliches "tempel" feeling und die "verteilung" (ich versuche, nicht zu spoilern xD) war wunderbar umgesetzt.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden MSN Messenger
Lei Nados
Mogma
Mogma


Anmeldedatum: 01.08.2008
Beiträge: 647
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst von: 04.12.2011, 13:11 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Im 7. Tempel war ich noch immer nicht, obwohl ich eigentlich bereits letzten Freitag mit dem Spiel abschließen wollte... xD
Daher kann ich zu diesem nichts sagen.
Aber, da auch ich nun beinahe durch bin, und mir inzwischen ein umfangreiches Bild vom Spiel im allgemeinen machen konnte, denke ich, nun endlich die Frage beantworten zu können, die hier anfangs im Thread gestellt wurde.
Ist es nun das beste Zelda aller Zeiten oder nicht?
Die Meinungen gehen ja alleine hier im Forum relativ weit auseinander.
Vor allen was die fehlende Oberwelt anbelangt, die quasi sämtliche Spielabschnitte miteinander verbindet.

Mich stört die Abwesenheit dieser in keinster Weise.
Da man durch die Idee der 3 Hauptgebiete wirklich immer (!) etwas zu tun hatte, wenn man sie storytechnisch besuchte. Ständig haben diese Orte für neue Überraschungen gesorgt, sie wurden optisch und auch von ihrer Struktur her mehrmals verändert, was jedes einzelne mal für einen wow effekt gesorgt hatte, da man sowas von einem Zelda Spiel so eigentlich nie gewohnt wahr.
In der alles verbindenden Steppe hingegen reitete man in der Regel ungehindert nur von Punkt A nach Punkt B und umgekehrt. Egal ob in OoT, MM, WW oder TP, egal wie groß sie auch immer war, die Struktur und Systematik war stets dieselbe.
Die Steppe mag vielleicht grade deswegen ein eines der vielen Aushängeschilder der Serie sein, aber wenn ich sie nun aus vergangenen Spielen mit der aktuellen Struktur aus SS vergleichen müsste, muss ich einfach den Schluss ziehen, dass mir dir aktuelle Lösung besser gefällt.
Kafei hat Folgendes geschrieben:
da bin ich 2-3 mal drüber geritten und hab mich dann nurnoch gewarpt. die war doch einfach nur langweilig und zu groß... und überspannt von furchtbaren texturen.

100% Zustimmung.
Zwar gab es hier und da mal ne Höhle, oder n kleines Minispielchen, aber das wars dann auch.

Was damals also in OoT revolutionär war, ist aus heutiger Sicht einfach nur noch monoton und durchströmt von Nüchternheit.
Die objektive Wahrheit wird dabei lediglich durch die ganzen privaten und individuellen Erinnerungen und emotionalen Verbindungen der Spieler verschleiert. Und das ist ja auch nicht verkehrt.
Subjektiv betrachtet, sehe ich OoT noch immer oben an der Spitze, da ich am meisten mit dem Spiel verbinde, ich war damals 11 Jahre alt und es war mein erstes 3D Abenteuer solch einen Ausmaßes.
Das prägt und erweckt dadurch den Eindruck, niemals getoppt werden zu können. Da gehts sicherlich nicht nur mir so.
Daraus resultiert völlig automatisch eine lächerlich hohe Erwartungshaltung an nachfolgende Ableger der Serie.

Doch wenn ich OoT und das aktuelle SS objektiv vergleiche, dann sieht die Sache ganz anders aus.
Nach TP ist die Luft ein wenig raus gewesen aus der Serie, das merkte man sowohl an den verkauften Einheiten so wie auch der Struktur des Spiels selber.
Ein Kenner der Serie wusste im regelfall immer, was als nächstes passieren würde, da alles so vertraut war, zu vertraut war, um sich wirklich noch irgendwie überraschen lassen zu können.
Es wurde also Zeit für diverse Änderungen.
Und von diesen gibt es massig in SS zu sehen.

In Punkto Story, Gameplay und vor allem in punkto Ideenreichtum ist es defintiv das beste Zelda aller Zeiten, da es komplett neue Maßstäbe setzt!
Zelda befindet sich im Wandel!
Und während scharfe Beobachter das schon seit PH und ST erkennen, dürfte es der Rest nun spätestens mit SS gerallt haben.
Diejenigen, denen das nicht passt, werden sich damit auf Dauer arrangierend müssen, ich denke, dass ist erst der Anfang. Und ich finde das überaus spannend.
Denn eines ist Fakt:
Keine andere Spielschmiede versteht es so gut, ein Spiel an den Lauf der Zeit anzupassen, wie Nintendo. Keine!
Keine großen Experimente wie bei Sega! Keine einschneidenden Stilbrüche wie bei Square Enix.
Nur kleine dezente Veränderungen im Detail, die die Spielwelt erweiternd ergenzen.

Es gibt bei mir nur einen Aspekt, der OoT noch immer vor SS hält.
Und das sind die Dungeons. Das lass ich jedoch erstmal beiseite.
_________________
The force is a powerful ally!
...and a terrible foe!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
*Castoth*
Minish
Minish


Anmeldedatum: 27.12.2007
Beiträge: 478

BeitragVerfasst von: 04.12.2011, 15:28 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Lei Nados hat Folgendes geschrieben:

In der alles verbindenden Steppe hingegen reitete man in der Regel ungehindert nur von Punkt A nach Punkt B und umgekehrt. Egal ob in OoT, MM, WW oder TP, egal wie groß sie auch immer war, die Struktur und Systematik war stets dieselbe.


Ist es denn in Skyward Sword anders? Dort fliegt man eben von Punkt A nach B.
Die meißten fliegenden Inseln bekommen nichtmal Beachtung geschenkt, da es sich bei den meißten erst lohnt, wenn die Artefakte der Göttin aktiviert wurden. Und selbst dann musste man nur einmal hin.
Ansonsten:
erste Steintafel erhalten -> Himmelhort und aktivieren -> nächstes Ziel -> zweite Steintafel erhalten -> Himmelhort und aktivieren -> nächstes Ziel.
Am liebsten hätte ich mich auch bei diesen Punkten hin- und herteleportiert. Sogar in Wind Waker hat es sich mehr gelohnt, die einzelnen Inseln zu erkunden.


Lei Nados hat Folgendes geschrieben:

Nach TP ist die Luft ein wenig raus gewesen aus der Serie, das merkte man sowohl an den verkauften Einheiten so wie auch der Struktur des Spiels selber.


Warum merkt man das an den verkauften Einheiten?
Ocarina of Time 7,6 Millionen mal, Twilight Princess (Wii + GC) 6,91 Millionen mal (Stand Oktober 2009). Nicht gerade ein riesiger Unterschied.

Die einzige Sache, die mich an TP gelangweilt hat, war Ganondorf. Zanto war ein klasse Antagonist, plötzlich taucht Ganondorf auf und zieht wieder seine Masche ab.
Rolling Eyes

Im Gegensatz zum Wolkenmeer und Regionen spaziere ich lieber wieder und wieder (auch heute noch) durch die hylianische Steppe, denn da entdecke ich heute noch manchmal neue Sachen.
In SS fehlt mir da etwas die Motivation erneut an die Stellen hinzugehen.

Aber jeder hat eine andere Meinung dazu, ich persönlich bevorzuge eine Welt wie in TP & MM & OoT (nicht unbedingt wie bei WW).

Majora's Mask bleibt daher bei mir an Stelle Nummero 1, anschließend Twilight Princess, OoT finde ich mittlerweile zwar langweilig aber es kommt dennoch an Stelle 3, zusammen mit SS. Smile
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kafei
Administrator
Administrator


Anmeldedatum: 16.11.2006
Beiträge: 3865
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst von: 04.12.2011, 18:06 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Lei Nados hat Folgendes geschrieben:
Subjektiv betrachtet, sehe ich OoT noch immer oben an der Spitze, da ich am meisten mit dem Spiel verbinde, ich war damals 11 Jahre alt und es war mein erstes 3D Abenteuer solch einen Ausmaßes.
Das prägt und erweckt dadurch den Eindruck, niemals getoppt werden zu können. Da gehts sicherlich nicht nur mir so.
Daraus resultiert völlig automatisch eine lächerlich hohe Erwartungshaltung an nachfolgende Ableger der Serie.

Das versuche ich seit Monaten im Chat zu predigen xD Der Retro-Faktor ist einfach fest in uns verankert und auch ich kann ihn nicht aus meiner Erinnerung streichen und mir eine exakt objektive Meinung bilden. Was ich tun kann ist lediglich eine Vermutung anstellen, welches von beiden, die Grafik außer Acht gelassen, mir besser gefallen würde, wenn ich sie heute das erste mal spielen würde. Und da gehe ich davon aus, dass SS das bessere von beiden wäre.
Es ist einfach nicht wahr, dass mit der Zeit nur Fortschritte in der Grafik bei Videospielen gemacht wurden. Und auch nicht nur weitere technische Dinge wie Kameraführung, Steuerung, AI etc etc. Gerade bei einem so lange beständigen Hersteller wie Nintendo kommt mit Zeit eben auch Erfahrung, sofern an alten Traditionen festgehalten wird und diese weiterenwickelt werden (I'm looking at you, Sega!). Ich finde, die Zelda Serie ist da ein sehr gutes Beispiel dafür. Natürlich heißt das aber nicht, dass jedes Zelda automatisch besser als das vorherige und alle bisher erschienenen sein muss!

*Castoth* hat Folgendes geschrieben:
Lei Nados hat Folgendes geschrieben:

In der alles verbindenden Steppe hingegen reitete man in der Regel ungehindert nur von Punkt A nach Punkt B und umgekehrt. Egal ob in OoT, MM, WW oder TP, egal wie groß sie auch immer war, die Struktur und Systematik war stets dieselbe.


Ist es denn in Skyward Sword anders? Dort fliegt man eben von Punkt A nach B.
Die meißten fliegenden Inseln bekommen nichtmal Beachtung geschenkt, da es sich bei den meißten erst lohnt, wenn die Artefakte der Göttin aktiviert wurden. Und selbst dann musste man nur einmal hin.

Der Unterschied ist aber, dass die Inseln bei TWW zum Großteil der Welt unter den Wolken in SS entsprechen. Und da gibt es in SS wesentlich mehr zu sehen! Ich fand das Fliegen auch nicht so nervig, da die Distanzen ja meistens recht kurz waren.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden MSN Messenger
*Castoth*
Minish
Minish


Anmeldedatum: 27.12.2007
Beiträge: 478

BeitragVerfasst von: 04.12.2011, 19:14 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Kafei hat Folgendes geschrieben:
Der Unterschied ist aber, dass die Inseln bei TWW zum Großteil der Welt unter den Wolken in SS entsprechen. Und da gibt es in SS wesentlich mehr zu sehen! Ich fand das Fliegen auch nicht so nervig, da die Distanzen ja meistens recht kurz waren.


Da hast du recht. Aber ich vergleiche das Wolkenmeer mit dem Ozean aus Wind Waker, weiß selber nicht genau weshalb.
Links Fliegerei über die Wolken mit all den Inseln erinnert mich nunmal mehr an das Segeln über den Ozean.

Wind Waker -> tonnenweise Inseln
Skyward Sword -> komische kleine Felsbrocken

Die Gebiete wirken auf mich wie "Pre-"Dungeons, das macht aus dem Erdland für mich sogesehen mehrere Tempel.
Und die aufgeteilten Bereiche im Erdland sind dann wie die Inseln, auf denen in WW die Tempel waren (Tanntopia, Turm der Götter, etc.).

Komischer Vergleich, aber so kommt es mir einfach vor. ^^
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kafei
Administrator
Administrator


Anmeldedatum: 16.11.2006
Beiträge: 3865
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst von: 04.12.2011, 19:23 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

insgesamt war die welt über den wolken schon ziemlich karg, da geb ich dir recht, aber vielleicht hätte es sonst auch nicht richtig in die story gepasst. immerhin hat hylia ja nur die stadt der menschen über die wolken gehoben, um sie vor den monstern zu beschützten.

ein paar mehr inseln wie die kürbisinsel hätten dennoch wirklich nicht geschadet!
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden MSN Messenger
XxZeldaxX
Gerudo
Gerudo


Anmeldedatum: 28.10.2007
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst von: 04.12.2011, 19:28 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

das kommt mir genau so vor. es erinnert mich auch sehr an windwaker. wobei ich windwaker ein wenig abwechslungsreicher finde. wie castoth schon sagt : tonnenweise inseln.
es hat mir spass gemacht immer neue inseln zu finden, auf dehnen oft kleine nebenquests zu finden waren. echt toll. bei skyward sword hingegen gibt es nur felsbrocken wo jeweils diese schatztruhen sind die man aktvieren muss. wären die "felsbrocken" größer und gäbe es dort kleine rätsel etc, dann hätte nintendo im jedenfall nichts verkehrt gemacht.

und zu oot: für mich persöhnlich ist es echt noch das beste spiel das je entwickelt wurde. die story ist einfach perfekt. die beste arbeit von nintendo bis jetzt. doch es ist nunmal so, das wenn man einmal ein perfekts spiel in einer serie rausbringt, es umso schwerer wird das nachfolgende spiel besser zu machen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Phantom-Ganon
Zora
Zora


Anmeldedatum: 18.05.2007
Beiträge: 1751
Wohnort: München

BeitragVerfasst von: 04.12.2011, 21:46 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mich diesbezüglich nur Lei und Kafei anschließen.

OoT ist auch aufgrund subjektiver Wahrnehmungen so genial. Damals war's einfach revolutionär und gemeinsam mit den Erinnerungen, die man mit dem Spiel verbindet entsteht dieses fast schon utopische Gefühl der Vollkommenheit. =P

Aber rein objektiv betrachtet ist es (sicherlich) nicht unbedingt der beste Teil.
Zu damaliger Zeit kann man durchaus sagen, dass es Maßsstäbe gesetzt hat. Aber Nintendo ist seitdem nicht stehen geblieben.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lei Nados
Mogma
Mogma


Anmeldedatum: 01.08.2008
Beiträge: 647
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst von: 05.12.2011, 01:02 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

*Castoth* hat Folgendes geschrieben:
Ist es denn in Skyward Sword anders? Dort fliegt man eben von Punkt A nach B.
Die meißten fliegenden Inseln bekommen nichtmal Beachtung geschenkt, da es sich bei den meißten erst lohnt, wenn die Artefakte der Göttin aktiviert wurden. Und selbst dann musste man nur einmal hin.
Ansonsten:
erste Steintafel erhalten -> Himmelhort und aktivieren -> nächstes Ziel -> zweite Steintafel erhalten -> Himmelhort und aktivieren -> nächstes Ziel.

Ich habe Die Steppe aus den Vorgängern nie mit dem Wolkenmeer verglichen. Sondern mit dem Bereich unter den Wolken:
Lei hat Folgendes geschrieben:
Mich stört die Abwesenheit dieser in keinster Weise.
Da man durch die Idee der 3 Hauptgebiete wirklich immer (!) etwas zu tun hatte, wenn man sie storytechnisch besuchte.

Ich habe das Wolkenmeer beabsichtigt außen vor gelassen, da es wegen seines geringen Entdeckungsfaktors nicht ins Gewicht fällt. Ich sehe die Sache bezüglich dessen wie Kafei:
Kafei hat Folgendes geschrieben:
Der Unterschied ist aber, dass die Inseln bei TWW zum Großteil der Welt unter den Wolken in SS entsprechen. Und da gibt es in SS wesentlich mehr zu sehen! Ich fand das Fliegen auch nicht so nervig, da die Distanzen ja meistens recht kurz waren.

Kafei hat Folgendes geschrieben:
insgesamt war die welt über den wolken schon ziemlich karg, da geb ich dir recht, aber vielleicht hätte es sonst auch nicht richtig in die story gepasst. immerhin hat hylia ja nur die stadt der menschen über die wolken gehoben, um sie vor den monstern zu beschützten.


Und so trist das Wolkenmeer auch ist, diese Aussage ist dennoch nicht ganz korrekt:
*Castoth* hat Folgendes geschrieben:
Am liebsten hätte ich mich auch bei diesen Punkten hin- und herteleportiert. Sogar in Wind Waker hat es sich mehr gelohnt, die einzelnen Inseln zu erkunden.

Wenn du fleißig die Götterartefakte suchst, wirst du wohl oder übel jede relevante Insel mindestens einmal besucht haben, egal wie klein sie auch ist.
Und ja es ist schade, dass man dort nicht mehr vorfindet, aber wie gesagt, erst unter den Wolken hast du festen Boden unter den Füßen, welcher nunmal wesentlich reicher an Abwechslung ist als jede Steppe, die man zuvor besucht hat. Und das nicht nur wie jede Steppe, sondern auch wie jedes andere Areal wie der Todesberg, der Kokiriwald, der Hylia See etc. etc.
*Castoth* hat Folgendes geschrieben:
Warum merkt man das an den verkauften Einheiten?
Ocarina of Time 7,6 Millionen mal, Twilight Princess (Wii + GC) 6,91 Millionen mal (Stand Oktober 2009). Nicht gerade ein riesiger Unterschied.

Das liegt jetzt im Auge des Betrachters.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob es sich bei den 7,6 Millionen Einheiten nur um die N64 Version handelt.
Falls das so ist, kann man davon ausgehen, dass der Konsolenwechsel von N64 zum Gamecube für einbrechende Zahlen gesorgt hatte, weil der N64 dato nicht mehr aktuell war.
Tp läuft ja nun 5 Jahre später seit Release noch immer auf den aktuellen Konsolen.
Mag sein, mag nich sein.
kA, sind nur wilde Spekulationen.
*Castoth* hat Folgendes geschrieben:

Die Gebiete wirken auf mich wie "Pre-"Dungeons, das macht aus dem Erdland für mich sogesehen mehrere Tempel.

Und das sehe ich ja exakt genau so:
Lei hat Folgendes geschrieben:
Immer und immer wieder, grade in der Wüste und am Vulkan, bekommt man das Gefühl, sich quasi in einem "Open Air Dungeon" zu befinden, denn Rätseleinlagen und Mechanismen sind dort genauso ausschlaggebend vertreten, wie in den Tempeln selbst!
Du läufst/reitest halt nicht mehr zielstrebig und ohne nennenswerte Hindernisse von Punkt A nach Punkt B.
Ganz großzügig gesehen, könnte man Behaupten, das Spiel sei alleine von seiner Struktur her ein einziger riesiger, in mehrere Abschnitte unterteilter Dungeon!

Genau das ist nämlich der springende Punkt, der nicht nur die Oberwelt an sich, sondern quasi die komplette Welt des Erdlandes außerhalb der Dungeons so stimmig, vielseitig und abwechslungsreich gestaltet.
Da kann mir keiner erzählen, dass er darauf verzichten, und stattdessen über irgendeine karge Steppe reiten will.

Aber es muss ja einen Grund geben, weshalb die traditionellen Oberwelten noch solch eine Anziehungskraft auf verschiedene Spieler ausübt, und das kann natürlich wegen des objektiven/subjektiven Wirrwarrs zu tun haben, den Kafei und Gani völlig richtig erkannt haben.

Denn das:
Phantom-Ganon hat Folgendes geschrieben:
OoT ist auch aufgrund subjektiver Wahrnehmungen so genial. Damals war's einfach revolutionär und gemeinsam mit den Erinnerungen, die man mit dem Spiel verbindet entsteht dieses fast schon utopische Gefühl der Vollkommenheit. =P

Das:
Lei hat Folgendes geschrieben:
Was damals also in OoT revolutionär war, ist aus heutiger Sicht einfach nur noch monoton und durchströmt von Nüchternheit.
Die objektive Wahrheit wird dabei lediglich durch die ganzen privaten und individuellen Erinnerungen und emotionalen Verbindungen der Spieler verschleiert. Und das ist ja auch nicht verkehrt.
Subjektiv betrachtet, sehe ich OoT noch immer oben an der Spitze, da ich am meisten mit dem Spiel verbinde, ich war damals 11 Jahre alt und es war mein erstes 3D Abenteuer solch einen Ausmaßes.
Das prägt und erweckt dadurch den Eindruck, niemals getoppt werden zu können. Da gehts sicherlich nicht nur mir so.
Daraus resultiert völlig automatisch eine lächerlich hohe Erwartungshaltung an nachfolgende Ableger der Serie.

und das:
Kafei hat Folgendes geschrieben:
Das versuche ich seit Monaten im Chat zu predigen xD Der Retro-Faktor ist einfach fest in uns verankert und auch ich kann ihn nicht aus meiner Erinnerung streichen und mir eine exakt objektive Meinung bilden. Was ich tun kann ist lediglich eine Vermutung anstellen, welches von beiden, die Grafik außer Acht gelassen, mir besser gefallen würde, wenn ich sie heute das erste mal spielen würde. Und da gehe ich davon aus, dass SS das bessere von beiden wäre.
Es ist einfach nicht wahr, dass mit der Zeit nur Fortschritte in der Grafik bei Videospielen gemacht wurden. Und auch nicht nur weitere technische Dinge wie Kameraführung, Steuerung, AI etc etc. Gerade bei einem so lange beständigen Hersteller wie Nintendo kommt mit Zeit eben auch Erfahrung, sofern an alten Traditionen festgehalten wird und diese weiterenwickelt werden (I'm looking at you, Sega!). Ich finde, die Zelda Serie ist da ein sehr gutes Beispiel dafür. Natürlich heißt das aber nicht, dass jedes Zelda automatisch besser als das vorherige und alle bisher erschienenen sein muss!

Ist einfach Fakt!
Ein Fakt, den - achtung, kein Angriff, sondern ganz veralgemeinernd - so manch ein Fanboy/girl nicht erkennen will.
Ich mein, ich sprech mich selber auch nicht frei davon.
Auch wenns bei mir nicht die Steppe ist, so habe auch ich mit Spielen verknüpfte Erinnerungen, die aktuelle Games nicht mehr toppen können.
Das ist halt einfach so.
_________________
The force is a powerful ally!
...and a terrible foe!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hollow Specter
-Administrator-
-Administrator-


Anmeldedatum: 16.11.2006
Beiträge: 3445
Wohnort: Heilbronn

BeitragVerfasst von: 06.12.2011, 10:21 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Lei hat Folgendes geschrieben:
Doch wenn ich OoT und das aktuelle SS objektiv vergleiche, dann sieht die Sache ganz anders aus.
Nach TP ist die Luft ein wenig raus gewesen aus der Serie, das merkte man sowohl an den verkauften Einheiten so wie auch der Struktur des Spiels selber.
Ein Kenner der Serie wusste im regelfall immer, was als nächstes passieren würde, da alles so vertraut war, zu vertraut war, um sich wirklich noch irgendwie überraschen lassen zu können.
Es wurde also Zeit für diverse Änderungen.
Und von diesen gibt es massig in SS zu sehen.


Wunderbar ausgedrückt! Mir hat zwar TP viel Spaß bereitet, aber es gab wie du gesagt hast kaum Überraschungseffekte.

Lei hat Folgendes geschrieben:
Und während scharfe Beobachter das schon seit PH und ST erkennen, dürfte es der Rest nun spätestens mit SS gerallt haben.

Nach PH hab ich mit ST nicht mal richtig angesehen. Es war mir zu "lets do another windwaker with train yay"-like, und ich konnte es nicht wirklich ernst nehmen, deswegen, kannst du den Punkt etwas erläutern?

Castoth hat Folgendes geschrieben:
Links Fliegerei über die Wolken mit all den Inseln erinnert mich nunmal mehr an das Segeln über den Ozean.


Mhh, dem kann ich (vielleicht auch nur weil ich das Iwata-asks gelesen habe) nicht ganz zustimmen. Ich habe Wind Waker zwar nicht durchgespielt, aber das Segeln hatte weitaus mehr Zeit und Aufmerksamkeit erfordert, als das Fliegen. Die Oberwelt-ersetzende-Welt über den Wolken verbindet alles einfach sehr lose, sodass man ohne große Hindernisse (Wirbelsturm hier, Steinchen da) von A nach B sogar relativ zügig kommt.
Man kann zwar bestimmt (immernoch grad erst nach dem 3.Dungeon) hier und da was entdecken, aber es geht vorallem darum, die 3 Welten zu entdecken, weswegen die Welt über den Wolken vielleicht etwas unspannender gestaltet worden ist.

XxZeldaxX hat Folgendes geschrieben:
[...] es erinnert mich auch sehr an windwaker. wobei ich windwaker ein wenig abwechslungsreicher finde. wie castoth schon sagt : tonnenweise inseln.


Ich bin mir sicher, es erinnert dich an Wind Waker, weil du es einfach mit Wind Waker vergleichst und die Verbindungen, die du zwischen den Spielen siehst, endgültig setzt.
Wenn man sich allerdings die Funktionen der abgegrenzten oder eben nicht abgegrenzten Gebieten siehst, verstehst du, warum die Entwickler sich dagegen entschieden haben die Welt über den Wolken 'so unspektakulär' zu gestalten:

In Wind Waker gab es eine Oberwelt, in der man in jeder Ecke mit dem Schiff rumcruisen konnte, jede Insel erkunden konnte, Hindernisse überwinden musste, und so eben ein Entdecker des großen Meeres wurde. Das Meer (verglichen mit der Oberwelt in SS) war also nicht nur Mittel zum Zweck (von Dungeon zu Dungeon/Welt zu Welt zu kommen) sondern war auch Zweck selbst (neue unerforschte Gebiete im Meer entdecken).
In SS gibt es allerdings streng abgegrenzte Welten, die es zu erforschen gilt. Die Oberwelt, also der Luftraum über den Wolken, ist dabei eigentlich fast nur Mittel zum Zweck: Er verbindet alles, und man kommt schnell zu seinem Ziel. Dabei sind dann die Welten, die Minigame-Inseln, der Pub und die Stadt allein zum Zweck selbst da. Und zwar zum Erkunden und Erleben.

Und weil die Funktionen der Oberwelten beider Spiele ja schon fast grundlegend sich voneinander entscheiden, hab ichs nicht so gern, wenn man sie miteinander vergleicht als wären sie das selbe.



@Leute-vermissen-die-Steppe-Topic:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich hier nicht nur um die subjektive Wahrnehmung und Erinnerung hier handelt, sondern auch um die nahtlose Freiheit, die -Achtung weit ausgeholt- sich der Mensch des öfteren wünscht.
Z.B. dass man das Schwert so Schwingen kann wie man will, wurde vielleicht von SS (schon wieder) entschärft. Und jetzt soll man auch noch von Level zu Level fliegen. Das kann sich vielleicht so anfühlen, als würde man dem Spieler seine Freiheit zwischen den Welten auch was zu sehen vorenthalten (und sei es nur eine langweilige Steppe).

Ich allerdings habe kein Problem damit. Ich muss sagen, für mich persönlich, hat SS schon nach dem zweiten/dritten Tempel mehr als genug überzeugt, es in meiner Rankingliste über OoT zu stellen. Es hat nen guten Flow, der mich überzeugt (OoT kann schon seeehhr lahm sein, wenn es will, und das hat mich auch schon vor SS gestört), es gibt richtige WOW-Effekte (bei OoT kann ich mich an einen erinnern, und zwar dass Kakariko plötzlich brannte, das hatte mich erstaunt), es hält einen gut in Schach (hatte in OoT mal jemand Probleme mit Herzen? Und hat sich deswegen mit Tränken vollgestockt?), mir gefällt der RPG Teil mit Aufrüsten und mehrerer Nebenquests sehr gut (die OoT Nebenquests waren zwar sehr cool, aber am Ende nur Ketten von aneinandergereihten Tauschgeschäften).

Besonders gut gefällt mir die Balance der Items. Ich bin an das Spiel mit Zelda-Logik herangegangen, nur um von Nintendo ein dickes NOPE abzubekommen. Das bekommt man besonders vom ersten Boss zu hören. Natürlich hatte ich den Käfer equipt!
Und natürlich dachte ich, dass nach diesem Dungeon ich das Item quasi wegwerfen könnte. Tja. Dann auch noch zu erfahren, dass es upgegradet wurde, von einem Roboter aus der Vergangenheit! Es wurde quasi ein neues Item, meine Zelda-Logik wurde zerkaut, verschluckt, und in der Toilette heruntergespült. Etwas hilflos, aber voller Spannung stehe ich also vor Rätsel, und bemühe mich um echter Logik, und das gefällt mir SEHR.

TL;DR: SS > OoT
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Kafei
Administrator
Administrator


Anmeldedatum: 16.11.2006
Beiträge: 3865
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst von: 06.12.2011, 13:06 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:
Besonders gut gefällt mir die Balance der Items. Ich bin an das Spiel mit Zelda-Logik herangegangen, nur um von Nintendo ein dickes NOPE abzubekommen. Das bekommt man besonders vom ersten Boss zu hören. Natürlich hatte ich den Käfer equipt!

das hat mir auch total gut gefallen und es wird konsequent bis zum schluss durchgezogen. man braucht fast jedes item immer wieder und keins ist so unnütz wie z.b. der gleiter, der morgenstern und der kopierstab in twilight princess.
bei twilight princess fällt das so extrem auf, dass ich das gefühl habe, dass man einfach die tempel seperat und ohne abstimmung untereinander, evtl sogar in verschiedenen teams entwickelt hat, ohne sich vorher gedanken über den gesamtzusammenhang zu machen. bei SS (wie auch bei den alten 2D titeln) wird schon in den ersten arealen klar, dass man die spielmechanik und dabei auch die items von anfang an ausgearbeitet hat und sich dann an das leveldesign gemacht hat.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden MSN Messenger
Lei Nados
Mogma
Mogma


Anmeldedatum: 01.08.2008
Beiträge: 647
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst von: 06.12.2011, 17:17 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:
Nach PH hab ich mit ST nicht mal richtig angesehen. Es war mir zu "lets do another windwaker with train yay"-like, und ich konnte es nicht wirklich ernst nehmen, deswegen, kannst du den Punkt etwas erläutern?

Ich finde, dass auch Spirit Tracks über die ein oder andere Überraschung sorgte, die der eigentlichen Zelda-Tradition nicht "treu blieb" Das Gameplay war dort schon nicht mehr so festgefahren und strikt, wie das in diversen anderen Ablegern aus jüngeren Tagen.
Denn im Gegensatz zu anderen Serienablegern wurdest du storytechnisch nicht von vorne herein dazu getriezt, jene 8 Musikintrumente, 8 Essenzen, Amulette, Kristalle, Scherben usw usw. einzusammeln. Der Verlauf war im Vergleich nicht immer klar definiert.
Sobald alle relevanten Schienen hergestellt waren, hatte ich fest damit gerechnet, nun bald dem letzten Boss gegenüber zu stehen, doch erfuhr ich dann, dass ich noch nen Heiligen Bogen brauchte, für den man nochmal nen ganzen Tempel aus dem Boden gezogen hatte.
Und danach gab es sogar noch einen Tempel, in den ich auf der Spitze des Götterturms nur mithilfe des Bogens kam.
Das wäre damals undenkbar gewesen.
Abgesehen davon könnte man, wenn man ganz groszügig wäre, auch behaupten, dass Spirit Tracks in Sachen Bewegungssteuerung der Prototyp von Skyward Sword war.
Auch das hat für gänzlich neue Rätsel sorgen können.
Auch die aktuellen Juwelen der Güte haben dort ihren Ursprung.
Damals hat man ähnliche Items in ähnlicher Manier ebenfalls bekommen, was das Schienennetz enorm (!!) erweitert hatte. Und hier und dort hat man dann an unerwarteten Stellen kleine Minidungeons vorgefunden, die man nie erwartet hätte.

Allerdings will ich des Game auch nicht in den Himmel heben.
Die Tempel an sich waren nicht alle Kracher, bei weitem nicht.
Die ewig weiten Strecken mit dem Zug (trotz möglicher Abkürzungen) waren auf Dauer zu monoton.
Und die Touchpensteuerung war auf Dauer wirklich einfach nur ermüdend...
Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich hier nicht nur um die subjektive Wahrnehmung und Erinnerung hier handelt, sondern auch um die nahtlose Freiheit, die -Achtung weit ausgeholt- sich der Mensch des öfteren wünscht.

Das ist ein gutes Pro.
Optimal wäre es natürlich, wenn man beides miteinander verbinden könnte. Aber das wäre wohl zuviel Aufwand.
Der hohe entdeckungsfaktor kompensiert aber entschädigend die fehlende Steppe. Finde ich zumindest.
Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:

Z.B. dass man das Schwert so Schwingen kann wie man will, wurde vielleicht von SS (schon wieder) entschärft.

Hm? Wie meinst du das?
*Das nich richtig versteht*
Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:
Ich allerdings habe kein Problem damit. Ich muss sagen, für mich persönlich, hat SS schon nach dem zweiten/dritten Tempel mehr als genug überzeugt, es in meiner Rankingliste über OoT zu stellen. Es hat nen guten Flow, der mich überzeugt (OoT kann schon seeehhr lahm sein, wenn es will, und das hat mich auch schon vor SS gestört), es gibt richtige WOW-Effekte (bei OoT kann ich mich an einen erinnern, und zwar dass Kakariko plötzlich brannte, das hatte mich erstaunt), es hält einen gut in Schach (hatte in OoT mal jemand Probleme mit Herzen? Und hat sich deswegen mit Tränken vollgestockt?), mir gefällt der RPG Teil mit Aufrüsten und mehrerer Nebenquests sehr gut (die OoT Nebenquests waren zwar sehr cool, aber am Ende nur Ketten von aneinandergereihten Tauschgeschäften).

Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:
Besonders gut gefällt mir die Balance der Items. Ich bin an das Spiel mit Zelda-Logik herangegangen, nur um von Nintendo ein dickes NOPE abzubekommen. Das bekommt man besonders vom ersten Boss zu hören. Natürlich hatte ich den Käfer equipt!
Und natürlich dachte ich, dass nach diesem Dungeon ich das Item quasi wegwerfen könnte. Tja. Dann auch noch zu erfahren, dass es upgegradet wurde, von einem Roboter aus der Vergangenheit! Es wurde quasi ein neues Item, meine Zelda-Logik wurde zerkaut, verschluckt, und in der Toilette heruntergespült. Etwas hilflos, aber voller Spannung stehe ich also vor Rätsel, und bemühe mich um echter Logik, und das gefällt mir SEHR.

Das spricht mir einfach aus der Seele.
Ich bin schlichtweg begeistert von Skyward Sword!
Kafei hat Folgendes geschrieben:
das hat mir auch total gut gefallen und es wird konsequent bis zum schluss durchgezogen. man braucht fast jedes item immer wieder und keins ist so unnütz wie z.b. der gleiter, der morgenstern und der kopierstab in twilight princess.
bei twilight princess fällt das so extrem auf, dass ich das gefühl habe, dass man einfach die tempel seperat und ohne abstimmung untereinander, evtl sogar in verschiedenen teams entwickelt hat, ohne sich vorher gedanken über den gesamtzusammenhang zu machen. bei SS (wie auch bei den alten 2D titeln) wird schon in den ersten arealen klar, dass man die spielmechanik und dabei auch die items von anfang an ausgearbeitet hat und sich dann an das leveldesign gemacht hat.

Joah, bin ich voll deiner Meinung.
Perfekte Balance und Abstimmung zwischen allen relevanten Zutaten.
_________________
The force is a powerful ally!
...and a terrible foe!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hollow Specter
-Administrator-
-Administrator-


Anmeldedatum: 16.11.2006
Beiträge: 3445
Wohnort: Heilbronn

BeitragVerfasst von: 06.12.2011, 18:51 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Lei hat Folgendes geschrieben:

Hollow Specter hat Folgendes geschrieben:
Z.B. dass man das Schwert so Schwingen kann wie man will, wurde vielleicht von SS (schon wieder) entschärft.

Hm? Wie meinst du das?
*Das nich richtig versteht*


Naja, das Schwert kann man zwar so rumbewegen wie man möchte, aber wurde nur um 2 neue Schwerthiebe erweitert, und zwar die Diagonalen, plus diesen aufladbaren Schwertbeamdings, ooh und plus den Backflip/Frontflip Wirbelattacken.
Wenn man also einen Schwerthieb macht, berechnet die Wii den Schwerthieb von Link, anstatt die Bewegung von dir einfach zu übernehmen.
Das is zwar schon ein mächtiger Schritt in Richtung Schwertsteuerung, aber dadurch dass man keine freien Schwerthiebe ausüben kann, das hat mich vorallem ganz am Anfang, als ich es erwartet hatte (war fast ungespoilert), ein klein wenig enttäuscht.
Ich weiß zwar nicht inwiefern das überhaupt möglich ist, aber hier und da hab ich gelesen, dass auch andere enttäuscht darüber waren.
Bei Iwata Asks hab ich gelesen, dass sie z.B. nich wollten, dass mit der stumpfen Seite des Schwertes geschlagen wird usw.

Kafei hat Folgendes geschrieben:
bei twilight princess fällt das so extrem auf, dass ich das gefühl habe, dass man einfach die tempel seperat und ohne abstimmung untereinander, evtl sogar in verschiedenen teams entwickelt hat, ohne sich vorher gedanken über den gesamtzusammenhang zu machen

Ich erinnere mich nichtmal mehr an den Gleiter.
OH WAIT, der Kreisel.



Die Erweiterung vom Clawshot war gut, und hat mir gut gefallen, itemtechnisch dort. Ansonsten kann ich mich NULL an die Käfer oder Fischbombe oder an die Maske erinnern... Wenn ich mich so daran zurückerinnere... Die Items waren teilweise echt ein Witz. Ich hatte total vergessen dass es einen Morgenstern gab oO!
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Mr.ZS
SMod


Anmeldedatum: 02.05.2008
Beiträge: 627
Wohnort: München

BeitragVerfasst von: 03.01.2012, 21:50 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich Spätzünder das Spiel heute auch endlich durchgespielt hab, kann ich schließlich mit Sicherheit sagen:
Der Score, den Gamespot im Review vergeben hat, ist eine Unverschämtheit.
Ich fand's anfangs zwar gewöhnungsbedürftig und irgendwo tatsächlich erst enttäuschend, bald darauf aber durchwegs großartig und sehr packend.
Alles andere wurde hier sicher schon breitgetreten, entsprechend spare ich mir ausnahmsweise die Details...
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lei Nados
Mogma
Mogma


Anmeldedatum: 01.08.2008
Beiträge: 647
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst von: 06.01.2012, 20:44 Download Post    Titel: Antworten mit Zitat

Schaut euch halt das Review von IGN an.
Die hauen zwar auch oft daneben, wenn es um die richtige Beurteilung geht, doch im Falle von Skyward Sword dürfte es den meisten mitten aus Seele sprechen...



Hach ja...
_________________
The force is a powerful ally!
...and a terrible foe!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Triforce Seekers Foren-Übersicht -> Allgemeines Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Download Topic
Seite 3 von 3

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Copyrighted 2006 by Triforce Seekers | ImpressumphpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de